Die armen Deutschen

Aktuell kühlt sich die deutsche Wirtschaft zwar etwas ab, jedoch hat man irgendwie das Gefühl, dass es uns Deutschen trotzdem recht gut geht. Die aktuelle und offizielle Arbeitslosenquote liegt bei 3,0 Prozent und die Politik spricht nach wie vor von einer Vollbeschäftigung. Nach wie vor ist Deutschland die Lokomotive, die die europäische Wirtschaft auf lange Sicht ziehen wird. Warum sollte man sich da Sorgen um die Zukunft und insbesondere um die eigene finanzielle Situation machen.

 

Ich meine, einkommenstechnisch gehören wir Deutschen zu den Top-Verdienern im Euroraum, wie die nachfolgende Grafik zeigt (Datenquelle: EZB). Mit einem Bruttojahreseinkommen von ca. 33.000 Euro je Haushalt (Median) befinden wir uns mit Belgien und Finnland in guter Gesellschaft. Und es existieren nur zwei Länder, Niederlande und Luxemburg, in denen die Menschen deutlich mehr verdienen.

 

Quelle: EZB
Quelle: EZB

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie ich da von den armen Deutschen sprechen kann. Nun, es ist eine Sache mehr zu verdienen als andere, jedoch ist es eine ganz andere Sache aus diesem Mehr an Einkommen auch ein Mehr an Wohlstand zu kreieren. Die Frage, die sich hier also stellt, ist: wie gut sind die Deutschen darin ihr Einkommen in Wohlstand zu transformieren? Und hier, mein Freund, meine Freundin, muss ich dich leider enttäuschen. WeltSparen ließ 2.016 Deutsche befragen, ob und wie sie für ihr Alter vorsorgen. Das erschreckende Ergebnis ist, dass 51 Prozent der Deutschen nicht für ihr Alter vorsorgen. Und das trotz der Nachrichtenberichterstattung zu der erschreckend großen Rentenlücke der Deutschen. 71 Prozent der Teilnehmer der Jugendstudie Metallrente antwortete, dass sie sich überhaupt nicht mit der Altersvorsorge und damit mit der Schaffung von Wohlstand auskennen. Da ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland bei dem Thema „Vermögensaufbau“ den letzten Platz im Euroraum belebt, wie die nachfolgende Grafik zeigt. Selbst die Slowakei, die im Einkommensvergleich den letzten Platz belegt, besitzt mehr Vermögen je Haushalt (Median) als Deutschland.

 

Quelle: EZB
Quelle: EZB

Mein erschreckendes Fazit: Der Großteil der Deutschen hat keinen blassen Schimmer, wie man Einkommen in Wohlstand transformiert. Dabei ist der Anfang ganz leicht. Wenn man die Quintessenz aus der Literatur und den Aussagen zum Thema „Vermögensaufbau“ herauszieht, stellt man überraschend fest, dass sich alle Experten darüber einige sind, wie man Wohlstand aufbaut:

  1. Einkommen maximieren
  2. Ausgaben minimieren
  3. Differenz investieren

Das ist es. Mehr braucht man nicht, um Wohlstand aufzubauen. Wie die einzelnen Schritte im Detail genau aussehen, das steht auf einer anderen Seite. Das Wichtigste ist jedoch, dass man sich auf den Weg macht und anfängt zu handeln, indem man z.B. all seine Einkommensquellen auflistet. Anschließend folgen die Ausgaben. Dann kann man sich überlegen, auf was man verzichten und wie man parallel dazu das Einkommen steigern kann. Und dann steigt man in die Investments ein.

 

Dass das nicht von heut auf morgen geht ist klar. Doch wie sieht die Alternative aus? 51 Prozent der Deutschen verbringen ihren Ruhestand in Altersarmut. Doch was ist mit der Politik? Ist sie nicht dafür verantwortlich, dass es mir im Alter finanziell gut geht? Darauf würde ich nicht mein Geld setzen. Denn jetzt, wo noch Zeit ist, unternimmt die Politik nichts Effektives, um den eigenen Bürgern beim Aufbau von Wohlstand zu helfen.

 

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