Finanzieller Schutz

Wie lange kannst du von deinem Geld leben, wenn kein Einkommen mehr reinkommt? Wenn du bereits seit längerem meinen Vermögens-Newsletter abonnierst, dann wird dir diese Frage bekannt vor kommen. Und tatsächlich habe ich sie bereits in meinem Beitrag „Die 3 magischen Geldtöpfe“ gestellt. In dem besagten Beitrag geht es um die drei essenziellen Pläne für unseren finanziellen Wohlstand. Diese drei Pläne sind:

  1. Finanzieller Schutz
  2. Finanzielle Sicherheit
  3. Finanzielle Freiheit

Naturgemäß legen die meisten meiner Leser und auch die meisten Privatanleger ihren Fokus auf den dritten Plan „Finanzielle Freiheit“. Und ich kann das gut nachvollziehen. Wer möchte schon nicht finanziell frei sein? Finanzielle Freiheit bedeutet, dass man es sich aussuchen kann wann man was macht. Dass man es sich aussuchen kann mit wem man welches Projekt angeht. Dass man es sich aussuchen kann wie man seine Zeit verbringt. Kurz um: Man kann es sich dann aussuchen, wenn auch nicht alles aber weit mehr als jemand, der in einem Job gefangen ist, den er nicht mag, den er jedoch tut, weil er seine Rechnungen bezahlen muss.

 

Doch es hat einen Grund warum der Plan „Finanzielle Freiheit“ in der Liste an dritter Stelle steht. Er steht dort nicht nur weil man den dritten Plan mit Investments umsetzt, die einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz voraussetzen, sondern weil die beiden vorangegangenen Pläne den dritten Plan erst möglich machen. Es ist ein bisschen so, als würdest du ein Haus bauen. Zuerst muss ein solides Fundament (Finanzieller Schutz) errichtet werden. Danach kommen die starken Wände (Finanzielle Sicherheit) und anschließend kommt das Dach (Finanzielle Freiheit), das weit in den Himmel ragt.

 

Die meisten Privatanleger, mit denen ich mich unterhalte, wollen immer mit dem Dach beginnen. Sie wollen gleich von Anfang an die Investitionen tätigen, die im Rahmen des dritten Plans zum Einsatz kommen. Gehen diese Investition dann jedoch schief, weil die betroffenen Personen nicht vorgesorgt haben, dann kommt es nicht selten vor, dass ihre gesamte finanzielle Situation in die Schieflage gerät. Und das ist meiner Meinung nach das schlimmste was passieren kann, da man den persönlichen Wohlstand gefährdet, nur weil man ein paar Schritte überspringen wollte.

 

Aus diesem Grund ist ein solides Fundament so wichtig. Und aus dem selben Grund solltest du dir die Frage von weiter oben ganz ehrlich beantworten: Wie lange kannst du von deinem Geld leben, wenn kein Einkommen mehr reinkommt? Sind es nur einige wenige Monate oder gar nur Wochen? Wenn das der Fall ist, dann solltest du die Investitionen (Aktien, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen) aus dem dritten Plan zunächst einmal nach hinten stellen und geduldig dein Fundament errichten.

 

Auch wenn es dir am Anfang vielleicht wie verschwendete Zeit und verschwendetes Geld vorkommen wird, weil du das Geld einfach nur zur Seite tust, so hat der finanzielle Schutz ein paar ganz wichtige Funktionen:

  • Absicherung vor Einkommensausfällen
  • Aufbau von Selbstvertrauen
  • Aufbau von Sicherheit
  • Aufbau von Handlungsfähigkeit
  • Aufbau von Zeit

Insbesondere die emotionalen Aspekte des finanziellen Schutzes solltest du nicht unterschätzen. Stell dir vor, dass du tatsächlich von heute auf morgen deinen Job verlierst. Wie würdest du dich fühlen, wenn du wüsstest, dass du genug Geld auf der hohen Kante hast, um problemlos deine Rechnungen für weitere 6-12 Monate begleichen zu können, selbst wenn kein weiteres Geld mehr reinkommt? Du würdest dann mit mehr Selbstvertrauen agieren. Du würdest dich nicht unter Wert verkaufen. Du würdest handlungsfähig bleiben, im Vergleich zu einem Menschen, der keine Rücklagen gebildet hat. Und du könntest dir sogar eine Auszeit nehmen, um deine weiteren Karriereschritte gründlich zu planen. So könntest du z.B. zu dem Schluss kommen, dass dich eine einjährige Umschulung weiterbringen würde, anstatt sich erneut auf einen ähnlichen Job zu bewerben. Und sollte die Umschulung unbezahlt sein, dann wäre das kein Problem für dich. Darüber hinaus würdest du wahrscheinlich auch noch Arbeitslosengeld bekommen, sodass deine Situation insgesamt noch besser aussehen würde, als bei einem Menschen, der keinerlei Rücklagen gebildet hat.

 

Im Englischen gibt es den folgenden Ausdruck: Cash is king. In der heutigen Niedrigzinszeit mag dir das vielleicht nicht als sinnvoll erscheinen Cash zu halten, da dieses Geld keine Zinsen erwirtschaftet. Aber aus der Perspektive des finanziellen Schutzes macht Cash durchaus Sinn, denn es geht ja um unseren finanziellen Schutz. Wie solltest du also vorgehen, um deinen finanziellen Schutz aufzubauen?

 

 

Finanziellen Schutz aufbauen

 

Zunächst einmal solltest du all deine Ausgaben auf Monatsbasis auflisten. Hierfür kannst du dir im Download-Bereich meiner Website das Haushaltsbuch (Excel-Tabelle) kostenlos herunterladen. Dort kannst du dann sowohl deine Einkommensquellen festhalten als auch all deine Ausgaben.

 

Wenn du die Liste mit all deinen Ausgaben aufgestellt hast, gilt es die zu kennzeichnen, die zu den absolut notwendigen Ausgaben gehören. Diese absolut notwendigen Ausgaben (Miete, Strom, Gas, Nahrungsmittelpauschale etc.) addierst du dann zusammen und multiplizierst diesen Betrag mindestens mit der Zahl „6“, die für sechs Monate steht. Noch besser ist es, wenn du deinen finanziellen Schutz auf 12 Monate auslegst. Innerhalb von 12 Monaten sollte es für dich kein Problem sein einen neuen Job zu finden. Angenommen du bekommst 2.000 Euro (Netto) ausgezahlt und deine absolut notwenigen Ausgaben betragen 1.000 Euro. Multipliziert mit sechs Monaten beträgt dein finanzieller Schutz 6.000 Euro bzw. 12.000 Euro für 12 Monate. 

 

Anschließend solltest du ein separates Konto eröffnen, um deinen finanziellen Schutz von deinem restlichen Geld zu trennen, damit du es aus Versehen nicht für irgendetwas anderes ausgibst. Hierbei handelt es sich um einen psychologischen Trick. Ein separates Konto, z.B. ein Tagesgeldkonto, erfordert weit aus mehr Überwindung, um das Geld auszugeben, als das Girokonto, zu dem man die Girokarte jederzeit bereit hat. Man muss erst ins Internet gehen. Dann im Online-Bereich anmelden. Anschließend den gewünschten Betrag auswählen. Das Geld auf das Girokonto überweisen. Und erst anschließend kann man es ausgeben. Im Grunde ist das ein Schutz vor sich selbst, damit man keinen Unfug mit dem finanziellen Schutz anstellt.

 

Als nächstes gilt es einen Dauerauftrag einzurichten, um den finanziellen Schutz so schnell wie möglich aufzubauen. Dabei gilt folgendes: Jemand, der wenig ausgibt und viel spart, errichtet sein Fundament schneller, als jemand, der viel ausgibt und wenig spart. Bleiben wir bei dem Beispiel von weiter oben. Angenommen du verdienst 2.000 Euro (Netto) im Monat und deine Ausgaben belaufen sich auf 1.500 Euro, dann kannst du 500 Euro im Monat sparen. Um 6.000 Euro anzuhäufen benötigst du also nur 12 Monate. Würdest du jedoch 1.900 Euro monatlich ausgeben und nur 100 Euro sparen, dann würdest du 60 Monate bzw. fünf Jahre für die 6.000 Euro benötigen. In solch einem Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du mittendrin hinschmeißt und das angesparte Geld wieder ausgibst. Wohingegen 12 Monate ein überschaubarer Zeitraum sind, innerhalb dessen man den Gürtel auch mal etwas enger schnallen kann.

 

 

Einige praktische Tipps

 

Ein Auto gehört nicht zu den absolut notwendigen Ausgaben. Genauso wenig wie die wöchentliche Shopping-Tour, der jährliche Urlaub, das Netflix-Abo oder all der andere Schnickschnack, den man sich so leistet. Diese Dinge lassen sich zur Not abschneiden und fließen aus diesem Grund nicht in die Berechnung der absolut notwendigen Ausgaben ein.

 

Der finanzielle Schutz wird nur in absoluten Notfällen, z.B. die besagte Arbeitslosigkeit, angefasst. Ansonsten bleibt das Geld auf dem Konto oder noch besser in einem Schließfach.

 

Bargeld verstärkt den emotionalen Wert, der vom Geld ausgeht. Es ist immer schöner etwas in den Händen zu halten, als es nur digital auf einem Bildschirm zu betrachten. Aus diesem Grund solltest du für deinen finanziellen Schutz ein Bankschließfach mieten und diesen Betrag dort aufbewahren. So kannst du das Geld immer wieder mal anfassen und stolz auf deine Leistung sein.

 

Halte einen drittel des Betrags in Silber und/oder Gold. Silber und Gold verstärken den emotionalen Wert noch weiter. Hintergrund ist, dass die wenigsten Menschen in ihrem Leben Silber oder Gold in den Händen halten. Die meisten haben zu wenig Selbstvertrauen und zu wenig Selbstliebe, um sich Anlagesilber oder -gold (Münzen und Barren) zu kaufen. Das sollte bei dir anders sein, wenn du es dir selber wert bist. Das Silber/Gold kannst du ebenfalls sicher im Schließfach aufbewahren. Darüber hinaus schützt das Silber/Gold dein Vermögen in Krisenzeiten vor Wertverlust, z.B. durch eine Währungsreform oder einer Wirtschaftskrise.

 

 

So geht es weiter

 

Sobald du deinen finanziellen Schutz aufgebaut hast, kannst du mit der Umsetzung des zweiten Plans (finanzielle Sicherheit) beginnen und anschließend nimmst du dir den dritten Plan (finanzielle Freiheit) vor. Erste Informationen hierzu findest du in meinem Beitrag „Die 3 magischen Geldtöpfe“.

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