7 Krisen-Tipps

So wandelst du die aktuelle Krise in einen finanziellen Vorteil um

 

In der letzten Woche haben bundesweit Millionen von Unternehmen Anträge auf Soforthilfe und weiterführende finanzielle Unterstützung gestellt, um in der andauernden Corona-Krise liquide zu bleiben und ihre laufenden Rechnungen zahlen zu können. Mit solch einem Ausmaß der Krise hat natürlich keiner so richtig gerechnet. Und es ist natürlich nicht verwunderlich, dass die meisten der Antragsteller nach wie vor in einem Krisen-Modus stecken. Doch sobald sich der Staub gelegt hat, sollten wir die aktuelle Situation dazu nutzen, um aus ihr zu lernen. Denn eine Krise ist wie ein Spiegel unserer selbst.

 

In einer Krise bzw. einer schwierigen Situation zeigt sich das wahre Innere einer Person. Es zeigt sich, wer mit der Situation überfordert ist und wer sich als guter Krisen-Manager eignet. Es zeigt sich, wer nur an sich selbst denkt und wer solidarisch ist. Es zeigt sich, wer finanziell auf wackligen Beinen steht und wer über solide Reserven verfügt. Es zeigt sich, wer vor Angst den Kopf in den Sand steckt und wer fähig und bereit ist, trotz Risiko, die sich bietenden Chancen zu ergreifen.

 

Für Unternehmen gilt natürlich dasselbe, insbesondere was die finanzielle Situation angeht. Aktuell trennt sich die Spreu vom Weizen und es wird sehr schnell klar, welche Unternehmen durch den Liquiditätsengpass in Schieflage geraten, wie z.B. die Restaurantketten Vapiano oder der Block House Konkurrent Maredo. Beide meldeten in der vergangenen Woche Insolvenz an, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr begleichen konnten. Und auf der anderen Seite haben wir diejenigen, die bereits seit Jahren auf solch eine Gelegenheit gewartet haben. So wie z.B. Warren Buffett, der Starinvestor aus Omaha. Seine Beteiligungsgesellschaft, Berkshire Hathaway, die auf über 100 Milliarden US-Dollar Cash-Reserven sitzt, hat die notwendige Liquidität, um das eine oder andere schwächelnde Unternehmen zu kaufen.

 

Wie gesagt, in einer Krise zeigt sich, wodran man zukünftig am besten arbeiten sollte, um bei einer Wiederholung des Problems, in diesem Fall zu wenig Cash, nicht erneut in die selbe schwierige Lage zu geraten. Und was für Unternehmen gilt, das gilt natürlich auch für jede Einzelperson. Im Grunde ist eine Einzelperson nichts anderes als ein Unternehmen bzw. ein Unternehmen ist nichts anderes als eine Einzelperson. Beide haben eine oder mehrere Einkommensquellen. Beide haben Ausgaben. Beide tätigen Investitionen, um zukünftig mehr zu verdienen. Beide führen eine Bilanz sowie eine Erfolgsrechnung. Wie, du nicht? Dann ist das der erste Tipp, den du unbedingt umsetzen solltest, um von zukünftigen Krisen profitieren zu können.

 

 

Erfolgsrechnung und Bilanz aufstellen

 

Jedes Unternehmen führt eine Erfolgsrechnung und eine Bilanz. Die Erfolgsrechnung gibt Auskunft darüber, ob das Unternehmen im vergangenen Jahr erfolgreich war oder nicht. Erfolg bedeutet in diesem Fall, dass das Unternehmen einen Gewinn erwirtschaftet hat. Hat es das nicht, dann war das Jahr wohlmöglich nicht allzu erfolgreich. Und wenn sich daraus eine  nicht enden wollende Verlustserie ergibt, dann sollten die Eigentümer überlegen, ob sie das Unternehmen nicht doch lieber verkaufen sollten, bevor das gesamte Geld, das sie in das Unternehmen investiert haben, unwiderruflich weg ist.

 

Bei einer Einzelperson sieht das Ergebnis einer Erfolgsrechnung etwas anders aus. Eine Einzelperson (Angestellter) erwirtschaftet natürlich keinen Gewinn, im übertragenen Sinne aber doch irgendwie schon, nur das der Gewinn eine andere Bezeichnung hat, nämlich Sparbetrag. Der Sparbetrag ist das, was du jeden Monat nicht ausgibst, sondern für Investitionen und andere Dinge zurücklegst. Und je höher dieser Betrag ist, desto erfolgreicher bist du auch. Denn eines sollte dir klar sein: Dein Einkommen, egal wie hoch es ist, kann dich niemals wohlhabend machen, wenn du es vollständig ausgibst. Kennst du die Höhe deines Sparbetrags oder gibst du einfach alles aus was du einnimmst?

 

Die Bilanz wiederum gibt wieder, welche Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten ein Unternehmen hat. Auf der linken Seite stehen alle Vermögenswerte und auf der rechten Seite stehen alle Verbindlichkeiten des Unternehmens. Vermögenswerte sind alles Dinge, die zu zusätzlichen und im besten Fall regelmäßigen Einnahmen führen, wie z.B. Maschinen. Verbindlichkeiten sind alles Dinge, die die zusätzlichen Einnahmen wieder reduzieren, wie z.B. Kredite.

 

Für Einzelpersonen gilt ähnliches, nur dass es einige Dinge gibt, die die meisten Menschen für Vermögenswerte halten, die jedoch tatsächlich Verbindlichkeiten darstellen, wie z.B. das Eigenheim. Nicht nur, dass das Eigenheim oftmals fremdfinanziert wird, es sorgt auch für laufende Reparatur- und Wartungsausgaben, die zur Minderung der Einnahmen führen. Kennst du deine Vermögenswerte und deine Verbindlichkeiten? Und weißt du auch wie hoch dein Nettovermögen, also Vermögenswerte abzüglich Verbindlichkeiten, ist?

 

 

Sparquote erhöhen

 

Sobald du weißt, wie viel du einnimmst und wie viel du ausgibst, solltest du schauen, ob du deine Sparquote weiter erhöhen kannst. Hierfür musst du natürlich wissen, wofür du dein Geld ausgibst. Die notwendigen Infos kannst du deiner Erfolgsrechnung entnehmen, insofern du sie aufgestellt hast.

 

Übrigens: In dem Download-Bereich meiner Website kannst du dir den kostenlosen Zugang zu meiner Tool-Box sichern. In dieser Tool-Box findest du die Excel-Tabelle „Haushaltsbuch“ hinterlegt. Mit dieser Tabelle kannst du deine persönliche Erfolgsrechnung auf Monatsbasis aufstellen.

 

Es gibt nur zwei Wege, um die Sparquote zu erhöhen. Entweder du erhöhst dein Einkommen oder aber du reduzierst deine Ausgaben. Ein kluger Mensch macht beides. Er schaut sowohl nach Wegen, wie er mehr verdienen kann und auf der anderen Seite überlegt er sich, ob all seine Ausgaben wirklich notwendig sind.

 

Hierzu möchte ich zwei weitere Tipps mit dir teilen. Wenn du von jeder Gehaltserhöhung 50 Prozent sparst, dann erhöht sich deine Sparquote von ganz alleine immer weiter. Der andere Tipp besteht darin, jedes Jahr aufs Neue zu schauen, an welcher Stelle du ein Prozent deiner Kosten einsparen kannst. Seien wir mal ehrlich. Wenn du z.B. 2.000 Euro im Monat verdienst und 1.800 Euro davon ausgibst, dann reden wir gerade einmal von nur 18 Euro, die du jeden Monat zusätzlich sparen würdest, anstatt sie auszugeben. 18 Euro tun nicht weh, können auf der anderen Seite jedoch einen enormen Einfluss auf deinen Vermögensaufbau haben.

 

Wenn du 18 Euro jeden Monat sparen und zu durchschnittlich sieben Prozent pro Jahr 35 Jahre lang investieren würdest, dann könntest du ein zusätzliches Vermögen von 30.980 Euro im Laufe der Zeit aufbauen. Ganz nett, oder? 

 

 

Konten-System installieren

 

Am leichtesten lässt sich sparen, wenn es automatisiert passiert und wir kaum was davon mitbekommen. Daher solltest du unbedingt einen Dauerauftrag einrichten, der deinen Sparbetrag automatisch am Anfang eines jeden Monats auf ein separates Konto überweist. Hierfür solltest du am besten für jeden Zweck, für den du sparst, ein extra Konto (z.B. Tagesgeld) eröffnen. Ich habe z.B. ein Konto für wiederkehrende, jährliche Ausgaben, wie z.B. Autoversicherung oder die Straßensteuer. Ein weiteres Konto habe ich für Investitionen eröffnet. Dann besitze ich ein Konto für meinen finanziellen Schutz. Und ein weiteres für Urlaub. Übrigens: Genauso halte ich es auch mit meinen Immobilien. Jede Immobilie besitzt ein eigenes Kontensystem bestehend aus Mieten-, Kautions- und Instandhaltungskonto. Einzig die voraussichtlichen Steuerzahlungen werden auf ein gemeinsames Konto überwiesen. Genauso machen es auch die Unternehmen. Und wenn die Profis ein Konten-System haben, dann sollten wir auch eins haben.

 

Der Hintergrund ist nämlich der: Wenn du dein gesamtes Geld auf einem einzigen Konto parkst, dann ist es für dich viel leichter hinzugehen und dieses Konto für irgendetwas zu plündern. Wenn das Geld jedoch auf mehreren Konten verteilt ist, dann fällt es uns viel schwerer diese einzelnen Konten zu plündern. Außerdem ist das Geld ja auch schon für einen bestimmten Zweck reserviert und damit gedanklich bereits ausgegeben.

 

 

Finanziellen Schutz aufbauen

 

Das ist mit der wichtigste Tipp und auch der einzige Grund, warum so viele Unternehmen in der aktuellen Situation am straucheln sind. Der Grund ist nicht Corona, sondern zu wenig Cash. Und die, die nicht am straucheln sind, besitzen genug Cash. Schau dir mal die Bilanzen der Unternehmen an, dann wirst du sehen, was ich meine.

 

Was mich zu der folgenden Frage führt: Wie lange kannst du überleben, wenn kein Geld mehr reinkommen würde? Wenn du zu den regelmäßigen Lesern meines Blogs gehörst, dann wirst du diese Frage bereits kennen. In der aktuellen Situation entfaltet sie jedoch ihre volle Macht. Denn wenn du zu denen gehörst, die sich Sorgen um ihre finanzielle Zukunft machen, dann hast du definitiv zu wenig Geld auf der hohen Kante liegen.

 

Sobald du ermittelt hast, wie viel du im Monat sparen kannst, solltest du anschließend ermitteln, wie hoch dein finanzieller Schutz sein muss. Wie du deinen persönlichen finanziellen Schutz ermitteln kannst, das beschreibe ich in meinem Beitrag „Die drei magischen Geldtöpfe“. Und sobald du auch diesen Betrag ermittelt hast, solltest du ihn so schnell wie möglich ansparen, um nicht noch einmal in die selbe Situation zu kommen, wie es ggf. aktuell der Fall ist. Tipp: Je höher dein Sparbetrag ist, desto schneller baust du deinen finanziellen Schutz auf. Das ist wichtig, da viele Menschen auf halber Strecke aufhören zu sparen und ihren finanziellen Schutz wieder plündern, weil das Ziel einfach zu weit entfernt ist.

 

 

Investitionsplan aufstellen

 

Sobald du deinen finanziellen Schutz aufgebaut hast, solltest du einen Investitionsplan aufstellen. Hierfür solltest du zunächst ermitteln wie viel Kapital du brauchst, um von den Zinsen und Dividenden, die dieses Kapital erwirtschaftet, leben zu können. Anschließend musst du die passenden Finanzinstrumente aussuchen, um dieses Kapital aufbauen zu können. Das genaue Vorgehen beschreibe ich ebenfalls in meinem Beitrag „Die drei magischen Geldtöpfe“.

 

 

Mehrere Einkommensquellen aufbauen

 

Das ist ein Tipp, auf den ich in meinem Beitrag „Multiple Einkommensströme“ schon ausführlich eingegangen bin. Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass man auf zwei Beinen besser steht als nur auf einem. Daher an dieser Stelle nur soviel: Überleg dir, wie du dir weitere Einkommensquellen erschließen kannst. Achte jedoch darauf, dass du nicht erneut Zeit gegen Geld tauschst, denn das bringt dich nicht so wirklich weiter. Zumal du, wie jeder andere auch, nur 24 Stunden am Tag hast. Überleg dir stattdessen wie du dir Einkommensquellen erschließt, an denen du mehrfach verdienen kannst. Wie solche Einkommensquellen aussehen, das erfährst du in meinem Beitrag „Mehrfach verdienen“.

 

 

In sich selbst investieren

 

Das ist wohl das beste Investment, das du in deinem Leben immer wieder machen kannst. Neues Wissen eröffnet dir neue Blickwinkel auf das, was vor wir liegt. Neues Wissen befähigt dich die Chancen zu nutzen, die sonst von dir ungenutzt blieben. Neues Wissen schärft deine Fähigkeiten. Neues Wissen befähigt dich dazu neue Wert für deine Kunden zu erschaffen, was schlussendlich zu einem höheren Einkommen führt. Menschen bezahlen die, die ihre Probleme lösen. Wann hast du das letzte Mal in dich selbst investiert?

 

 

Was kannst du jetzt tun?

 

Die aktuelle Krise wirkt für jeden von uns wie ein Spiegel. Ein Spiegel, der uns zeigt, was bei uns bereits gut funktioniert und was zukünftig unserer verstärkten Aufmerksamkeit bedarf, damit wir in einer ähnlichen Situation nicht wieder mit den selben Problemen, z.B. die einzige Einkommensquelle bricht weg, konfrontiert sind. Mit anderen Worten: Wo drückt es dich gerade am stärksten? Hier solltest du ansetzen. Das müssen nicht zwingend finanzielle Probleme sein. Wenn es jedoch ein finanzielles Problem ist, dann findest du auf diesem Blog die notwendigen Antworten. 

Der VERMÖGENS-Newsletter

 

Wenn du noch nicht Teil meines Vermögens-Netzwerks für Deinen persönlichen und finanziellen Erfolg bist, dann abonniere jetzt meinen Newsletter. Als Willkommensgeschenk möchte ich dir mein Buch "Finanzielle Freiheit" im Wert von 9,97 Euro schenken. Abonniere jetzt meinen Newsletter und lass dir keine Vermögens-Mail mehr entgehen!

Buch-Tipp: Der Vermögens-Autopilot

 

Wenn du wissen willst, wie du deinen persönlichen Vermögens-Autopiloten installieren kannst, dann kann ich dir die Lektüre meines Buches "Der Vermögens-Autopilot" wärmstens empfehlen.

Was dieses Buch für Dich bereithält:

 

Du erfährst, wie Du im 21. Jahrhundert Dein Geld Tag und Nacht vollautomatisiert vermehren kannst.

 

Du erfährst, wie Du Dich selten und wertvoll für andere machen und dadurch Dein Einkommen verdoppeln kannst.

 

Du erfährst, wie Du mit zunächst wenig Startkapital Dein Vermögen im Laufe der Zeit regelrecht explodieren (hier: stark anwachsen) lassen kannst.

Du lernst eine einfache und gleichzeitig sehr effektive Investment-Strategie für Deinen Vermögensaufbau kennen.

Du lernst mit der Angst vor der Armut erfolgreich umzugehen.

Du erfährst, wie Du Deine Finanzen unter Kontrolle bringen kannst.

Du erfährst, wie Du Dein passives Einkommen maximieren kannst.
 

Und vieles mehr ...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0