Du kannst vieles richtig machen …

In den letzten Wochen sprachen mich immer wieder Menschen aus meinem Bekanntenkreis an und fragten mich, ob sie jetzt in diese oder jene Aktie, Anlageklasse oder Branche einsteigen sollten. Manche fragten mich sogar, ob sie jetzt überhaupt in die Börse einsteigen sollten, denn sie sind sich zu unsicher, da es für sie das erste Mal wäre.

 

Solche Anfragen häufen sich insbesondere in Krisenzeiten, also immer dann, wenn es an der Börse heiß hergeht. Und in der Regel fragen mich dann Menschen, die entweder bislang noch nie an der Börse engagiert waren und nun auf den einen großen Deal hoffen, der ihre gesamte finanzielle Situation drehen soll oder aber es handelt sich um Menschen, die zwar einige Erfahrung an der Börse gemacht haben, denen jedoch jegliche Systematik fehlt, um dauerhaften Wohlstand aufzubauen. Ihre Investment-Historie sieht aus wie ein Flickenteppich. Mal hier ein bisschen gewonnen mal da was verloren. Aber nichts, was von dauerhaftem Wohlstand zeugt.

 

Daher habe ich mich heute dazu entschlossen einige Investment-Basics mit dir zu teilen, denn 90 Prozent aller Fehler werden genau hier gemacht. Du kannst vieles richtig machen und trotzdem kann es mit einem Mal zu Ende sein, weil du versäumt hast an die Basics zu denken. Doch lass mich zunächst erklären, was dieser Beitrag nicht ist. Dieser Beitrag erklärt dir nicht, wie man einen Vermögens-Autopiloten installiert und mit seiner Hilfe systematisch ein Vermögen aufbaut. Zu diesem Thema habe ich mich bereits ausführlich in meinen Büchern, Finanz-Magazinen und anderen Beiträgen auf meiner Website geäußert.

 

Stattdessen möchte ich mit dir drei Punkte besprechen, die kriegsentscheidend sein können, wenn es darauf ankommt. Worauf es genau ankommt bzw. wann es darauf ankommt, das schauen wir uns gleich detailliert an. Zuvor skizzieren wir jedoch ein fiktives Szenario, an dem wir diese Punkte durchspielen können.

 

Stell dir vor, dass du ein frisch gebackener Vater (oder Mutter) bist und zusammen mit deinem Partner hast du entschlossen, dass Geld eine unterstützende Kraft in dem Leben eures Kindes sein soll. Aus diesem Grund habt ihr gleich nach der Geburt eures Schützlings für ihn/sie einen ETF-Sparplan angelegt, mit dem ihr sieben Prozent pro Jahr erzielt. Diesen Sparplan bespart ihr mit monatlich 200 Euro, sodass nach den ersten zehn Jahren das Vermögen eures Kindes bereits 34.403 Euro beträgt. Was bereits ganz nett ist, zumal ihr noch weitere acht Jahre vor euch habt. Dann ist euer Schützling nämlich volljährig und darf rein rechtlich selbst über dieses Geld verfügen. Nach insgesamt 18 Jahren könnten das bereits 84.658 Euro sein.

 

Das ist unser Basis-Szenario, was ziemlich ehrenhaft ist, wie ich finde. Ich bin der Meinung, dass es gut und wichtig ist, dass wir zum einen die Verantwortung für unsere finanzielle Zukunft, als auch die unserer Kinder (nachkommende Generationen) übernehmen sollten. Und nicht nur das. Gleichzeitig sollten wir ihnen auch den klugen Umgang mit Geld beibringen, sodass Geld tatsächlich zu einer unterstützenden Kraft in ihrem Leben wird. Doch in unserem Szenario soll es nicht soweit kommen. Stattdessen wird unser fiktives Paar, in das wir uns hineinversetzt haben, mit Dingen konfrontiert werden, die das ehrbare Vorhaben zu Nichte machen.

 

 

Der Schutz vor dir selbst

 

Nach den ersten zehn Jahren bemerken die Eltern, dass sich auf dem Vermögens-Konto ihres Kindes bereits ein ansehnlicher Betrag angehäuft hat. Und was könnte man mit 34.403 Euro alles machen? Man könnte sich einen Neuwagen kaufen, das Haus renovieren oder eine Luxus-Reise in die Karibik gönnen. Oder, oder, oder. Mit anderen Worten: Das Paar wird schwach und plündert das Vermögens-Konto ihres Kindes und gibt das Geld vollständig aus. Was soll der Geiz? Der Schützling kann auch selbst für sich vorsorgen, sobald er erwachsen ist.

 

Ich weiß nicht, wie es dir bei diesem Alternativszenario geht, ich für meinen Teil würde es jedoch sehr schade finden, wenn das Vorhaben aufgrund einer emotionalen Schwäche der Eltern zu Nichte gemacht wird. Aber es muss auch gar nicht das Vermögen der Kinder sein. Genauso kann es sein, dass ein in diesem Zusammenhang emotional schwacher Mensch dahingeht und sein ganzes Vermögen einfach ausgibt. Nur um sich dann im Alter zu fragen, wo er ohne Geld bleiben kann und gleichzeitig seine Entscheidungen aus der Vergangenheit bereut.

 

Damit dir weder das eine noch das andere passiert, solltest du zu Anfang deiner Investment-Karriere oder jetzt sofort, falls du bereits ein Investor bist, die Frage nach dem Warum stellen. Wenn du das machst, dann vermeidest du den ersten Fehler, den 90 Prozent aller Menschen machen, wenn sie eine neue Sache beginnen. Die meisten fragen nämlich zuerst nach dem Wie. Sie wollen wissen, wie sie ein bestimmtes Ziel erreichen. In unserem Fall wollen sie wissen, wie sie investieren sollen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Sie stellen sich jedoch nie die Frage nach dem Warum.

 

Der Unterschied ist, dass uns das Warum Gründe liefert warum wir eine bestimmte Sache machen sollten. Und diese Gründe helfen uns bis zum Schluss durchzuhalten, wenn sie entsprechend emotional aufgeladen sind. Die beste Methode, die ich kenne, um möglichst  viele emotionale Gründe zu erarbeiten, ist die 7x-Warum-Methode. Man stellt sich sieben Mal hintereinander die Frage nach dem Warum, wobei die Antwort der vorhergegangenen Frage in die aktuelle Frage einfließt. Von Frage zu Frage werden die Antworten emotional tiefer, wodurch sie für uns eine größere Bedeutung haben. Am Ende hat man dann mindestens sieben qualitativ hochwertige Gründe, warum es sich lohnt am Ball zu bleiben. Eine mögliche Abfolge könnte wie folgt aussehen:

 

  1. Warum möchte ich für mein Kind ein Vermögen aufbauen? Antwort: Weil ich möchte, dass Geld eine unterstützende Kraft in seinem/ihrem Leben ist.
  2. Warum möchte ich, dass Geld eine unterstützende Kraft in seinem/ihrem Leben ist? Antwort: Weil er/sie sich dann keine Sorgen wegen Geld machen muss.
  3. Warum soll er/sie sich keine Sorgen wegen Geld machen? Antwort: …

Man kann sich natürlich auch mehr als sieben Fragen stellen. Je tiefer man kommt, desto emotionaler werden die Antworten. Und wann immer man einen schwachen Moment hat und einen das Gefühl beschleicht das Vermögens-Konto plündern zu müssen, holt man sich diese Liste hervor und ruft sich in Erinnerung, warum man das Ganze macht. Ich meine, in dem Wort „Emotion“ steckt es ja schon drin: E-Motion => Motion = Bewegung, und zwar in die richtige Richtung.

 

 

Der Schutz vor unerwarteten Lebens-Ereignissen

 

Doch selbst, wenn die Gründe stark genug sind und man am Ball bleibt, kann sich trotzdem etwas ereignen, dass einen dazu zwingt an das Vermögens-Konto zu gehen und es zu plündern. Deshalb habe ich eine Frage an dich, die du vielleicht bereits kennst: Wie lange kannst du überleben, wenn kein Geld mehr reinkommt? Ich kenne Menschen, die mir darauf antworten: Willst du es in Wochen oder Tagen wissen? Was auf den ersten Moment witzig klingt, ist gar nicht so witzig. Denn diese Menschen geben alles aus, was sie einnehmen. Ihr gesamtes finanzielles Leben ist auf Kante genäht. Es existiert kein finanzieller Spielraum für Unerwartetes. Was bedeutet, dass sie gezwungen sind sich Geld von anderen Leuten zu leihen, was die Situation weiter verschlimmert.

 

Bezogen auf unser Szenario von weiter oben würde das bedeuten, dass das Paar plötzlich arbeitslos wird, z.B. aufgrund einer Krise, und um zu überleben an das Vermögen des Schützlings muss. Was sehr schade ist, wie ich finde. Denn es ließe sich verhindern, wenn die Eltern entsprechend vorsorgen würden, indem sie einen finanziellen Schutz aufbauen, der sie sechs bis 12 Monate über Wasser hält. Wie man solch einen finanziellen Schutz aufbaut, beschreibe ich ausführlich in meinem Beitrag „Finanzieller Schutz“ hier auf meiner Website.

 

 

Der Schutz deines wichtigsten Vermögenswertes

 

Doch selbst wenn man über einen finanziellen Schutz verfügt, gibt es trotzdem eine Sache, die einem die ganze Suppe versalzen kann. Es kann sogar existenzbedrohend sein, wenn man nicht bereits finanziell frei ist und von den Erträgen seiner Investments leben kann. Ich spreche hier über den Schutz des wichtigsten Vermögenswertes, den wir Menschen haben: unsere Arbeitskraft.

 

Wenn du noch nicht finanziell frei bist, dann kannst du noch so viel richtig machen und am Ende trotzdem alles verlieren, wenn es dich gesundheitlich so richtig erwischt. Wenn du nicht mehr weiter arbeiten kannst, dann erlischt mit einem Mal die größte Einkommensquelle, die du bis dato hattest und gleichzeitig ist dein Vermögen wohlmöglich nicht groß genug, sodass es diesen Verlust abfedern kann. Das würde bedeuten, dass du dein Vermögen Stück für Stück plündern müsstest, um überhaupt über die Runden zu kommen.

 

Die Lösung kommt in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) daher, die dann den Großteil des ursprünglichen Einkommens abdeckt. Ein weiterer wichtiger Grund für eine BU ist, dass du, wenn du Hauptverdiener in deiner Familie bist, die Verantwortung für die finanzielle Situation deiner Familie trägst. Es wäre schade, wenn sie darunter finanziell leiden müsste, wenn du als Hauptverdiener plötzlich wegbrechen würdest. Und glaub mir, auch dich würde diese Situation emotional stark belasten.

 

Die Einzigen, die solch eine Situation nicht mehr kümmert sind die Toten. Und damit kommen wir auch schon zur letzten wichtigen Absicherung: Es geht um die Absicherung deiner Liebsten bei Todesfall. Denn wenn du als Hauptverdiener/Hauptverdienerin plötzlich wegbrichst, müssen deine Liebsten zusehen wo sie finanziell bleiben. Nicht selten kommt es dann vor, dass das bisschen Vermögen, was dann da ist, genutzt wird, um in der Übergangszeit über die Runden zu kommen. Um solch eine Situation bereits im Voraus abzufangen, lohnt sich der Abschluss einer Risikolebensversicherung, die im Todesfall an die Hinterbliebenen der versicherten Person einen vorher festgelegten Geldbetrag auszahlt.

 

In diesem Zusammenhang ein Tipp: Es lohnt sich zu Lebzeiten ein Testament aufzulegen, in dem alles klar geregelt wird, insbesondere die finanziellen Dinge. Dies hat den Hintergrund, dass das Vermögen im Zweifel nicht sofort auf die Hinterbliebenen übertragen werden kann und dadurch ggf. mehrere Monate in einem sogenannten „schwebenden“ Zustand verbleibt, bis alles geregelt ist. Insbesondere während dieser Übergangszeit könnten die Hinterbliebenen jedoch einen größeren Geldbetrag benötigen, um z.B. die Beerdigung zu regeln.

 

 

So geht es weiter

 

Jetzt kennst du die Basics, die von den meisten Menschen sträflich vernachlässigt werden und die mitunter all die vorangegangenen Bemühungen zum Vermögensaufbau mit einem Mal zu Nichte machen können. Darüber hinaus kennst du jetzt auch die Lücken in deinem finanziellen Flickenteppich. Mein Tipp: Beseitige diese Lücken möglichst schnell, sodass dein Teppich letztlich ein edler Perserteppich wird und nicht als Hausvorleger endet.

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