Schulden machen reich

Letzte Woche durchfuhr es meine Frau wie ein Blitz, nur eben gedanklich. Ein Gedanke, denn sie schon länger mit sich herumtrug, wurde endlich reif und bescherte ihr eine Erkenntnis, von der sie ihr ganzes Leben lang profitieren wird. Ich glaube, dass diese Erkenntnis wichtig für uns alle ist und aus eben diesem Grund möchte ich sie mit dir teilen. Meine Frau hatte den folgenden Gedanken: „Wir bekommen 100.000 Euro vollkommen steuerfrei, vermehren mit diesem Geld unser Vermögen, müssen es nicht zurückzahlen, weil es andere für uns tun und bekommen gleichzeitig auch noch eine Steuererleichterung vom Staat. Das ist ja richtig genial. Warum machen das nicht noch mehr Menschen?“

 

Das waren die Worte von meiner Frau, die sie, während sie die Erkenntnis hatte, laut aussprach. Bevor ich dazu komme warum das nicht noch mehr Menschen machen, löse ich zunächst einmal auf wo es so etwas gibt. Generell gibt es vier Arten von Investments:

  • Unternehmen
  • Immobilien
  • Wertpapiere, wie z.B. Aktien und Anleihen
  • Rohstoffe

Aber nur eine dieser vier Investmentarten wird von unterschiedlichen Stellen so unterstützt, wie es meine Frau weiter oben beschrieben hat. Wenn du eine Geschäftsidee hast und mit ihr zu einer Bank gehst, um dir einen Kredit für die Anschubfinanzierung deines Unternehmens zu holen, dann wirst du sehr schnell feststellen, dass die wenigsten Banker bereit sein werden dich bei deiner Unternehmung zu unterstützten, insbesondere wenn du keine Sicherheiten vorzuweisen hast. Banker sind nun mal keine Risikokapitalgeber. Für sie ist es wichtig zu wissen, dass das Geld, das sie an dich rausgeben, möglichst sicher ist. Aus diesem Grund werden dich die meisten Banker, insbesondere wenn es sich um eine Neugründung handelt, wieder nach Hause schicken. Du kannst es dann erneut versuchen, sobald du dein Business angeschoben hast und regelmäßige Einkünfte erzielst.

 

Bei den Wertpapieren ist es so, dass man diese in der Regel bis zu 50 Prozent des aktuellen Wertes beleihen kann. Wenn du z.B. Aktien von einem Unternehmen im Gesamtwert von 10.000 Euro besitzt, dann kannst du von deinem Banker weitere 5.000 Euro erhalten, um weitere Wertpapiere zu kaufen. Wenn die Kurse weiter steigen und die Wertpapiere in deinem Depot immer mehr an Wert gewinnen, dann ist alles gut. Sobald deine Wertpapiere jedoch unter die Grenze von 5.000 Euro fallen, wird dich dein Banker zur Kasse bitten. Entweder du schießt frisches Geld nach oder aber der Banker erhält deine Wertpapiere, die er dann später zu einem höheren Kurs verkaufen kann. Darüber hinaus sind deine steuerlichen Möglichkeiten bei Wertpapieren ziemlich begrenzt. Was im Grunde immer der Fall ist, wenn du als passiver Investor agierst. Das ist z.B. der Fall, wenn du langfristig in Aktien oder Anleihen investierst. Darüber hinaus kannst du persönlich auch wenig zur Wert- und Ertragssteigerung einer Aktie beitragen.

 

Auch bei Rohstoffen wird es schwierig mit der Finanzierung über eine Bank. Ich denke hier z.B. an Silber- oder Goldmünzen. Zwar eignen sich Silber- und Goldmünzen wunderbar als Absicherungsinstrument oder zum Werterhalt des Geldes, jedoch wird es wohl kein Banker riskieren dir solch ein Geschäft zu finanzieren. Bekannterweisen hat das Edelmetall Beine. Im Zweifelsfall würde der Banker sein Geld vielleicht gar nicht mehr wiedersehen und der Gegenwert, das besagte Edelmetall, kann mit Leichtigkeit den Besitzer wechseln, ohne dass es der Banker mitbekommt. Dieses Risiko möchte er verständlicherweise ungern eingehen.

 

Anders sieht es da mit Immobilien aus. Diese können sich nicht so einfach fortbewegen, wodurch sie im Zweifelsfall, wenn die Kreditraten nicht pünktlich bedient werden können, an die Bank fallen. Hierdurch besitzt die Bank einen Gegenwert, solange bis die letzte Kreditrate gezahlt wurde. Aus diesem Grund finanzieren die Banker sehr gerne Immobiliengeschäfte, womit wir als aktive Investoren die erste Hürde genommen haben. Für ein Immobilien-Investment gibt uns der Banker bereitwillig Geld und wir müssen diesen Betrag nicht einmal versteuern. Es könnte sich z.B. um einen Betrag von 100.000 Euro handeln, den wir steuerfrei bekommen. Wie lange bräuchtest du, um 100.000 Euro zu sparen? Wie viele Steuern müsstest du dabei zahlen?

 

Schulden sind in der Regel viel günstiger als Eigenkapital. Selbst wenn du fünf Prozent Zinsen für einen Kredit zahlen müsstest, währen Schulden noch immer günstiger. Denn wie kommst du an dein Eigenkapital? Die meisten Menschen erarbeiten sich ihr Eigenkapital durch ihr Gehalt aus einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis, wodurch sie auf ihr Eigenkapital (Gehalt) 30-45 Prozent Steuern zahlen müssen.

 

Um bei unserem Betrag von 100.000 Euro zu bleiben, würde das bedeuten, dass wir auf ein Jahreseinkommen von 100.000 Euro in Deutschland den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlen müssten. Statt den 100.000 Euro würden wir nur 58.000 Euro ausgezahlt bekommen. Davon gehen dann Lebenshaltungskosten und andere Kosten ab, wodurch das Eigenkapital in Höhe von 100.000 Euro noch weiter in die Ferne rückt.

 

Mit einem Immobilien-Investment bekommst du die 100.000 Euro steuerfrei und kannst sofort damit loslegen dein Vermögen zu vermehren. Und wenn du die Immobilie klug bewirtschaftest, dann musst du den Kredit nicht einmal selbst zurückzahlen, da das dein Mieter für dich übernimmt. Was auch im Sinne des Mieters ist, da er sich eine Immobilie wohlmöglich nicht kaufen möchte, was unterschiedliche Gründe haben kann. Auf deine Einkünfte aus Vermietung & Verpachtung musst du natürlich Steuern zahlen. Aber da du als Immobilien-Investor eine wichtige Aufgabe erfüllst, die der Staat selbst nicht ohne weiteres erfüllen kann bzw. will, belohnt er dich mit einigen Steuerbonbons. So kannst du z.B. die Anschaffungs- und Betriebskosten, Abschreibungen auf den Gebäudewert sowie die Zinsen steuerlich geltend machen. Mit anderen Worten, Schulden senken deine Steuerlast, während Ersparnisse zu einer Erhöhung deiner Steuerlast führen, z.B. durch die Kapitalertragssteuer, an der du nichts drehen kannst.

 

Darüber hinaus kannst du den Immobilienkauf klug einfädeln, indem du die Immobilie z.B. in der zweiten Jahreshälfte kaufst, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Anschaffungskoten höher ausfallen als die Einkünfte im Kaufjahr. Dieses negative Saldo kannst du dann als abhängig beschäftigter Arbeitnehmer auf die von dir gezahlte Einkommensteuer anrechnen lassen, wodurch sich in der Regel eine nette Steuerrückzahlung  ergibt.

 

Ein Tipp unter Profis: Die meisten Kredite werden im letzten Quartal des Kalenderjahres vergeben, weil die Banker ihre Bonis haben wollen. Mit diesem Wissen triffst du im letzten Quartal auf einen motivierten Banker, der auch eher bereit ist dir das ein oder andere Zugeständnis bei der Finanzierung zu machen.

 

Jetzt sind Immobilien nichts Neues für meine Frau und mich aber manchmal brauchen die Gedanken eben etwas Zeit, um zu einer Erkenntnis zu reifen. Selbst wenn man die Erkenntnis bereits umsetzt.

 

Der Staat belohnt steuerlich ganz bestimmte Bereiche, in die er selbst ungern einsteigt. Zu diesen Bereichen gehören unteranderem Erhalt und Ausbau von Wohnraum, Sicherstellung der Energie- und Rohstoffversorgung oder Nahrungsmittelproduktion. Es handelt sich um kritische Bereiche, ohne die ein Staat bzw. ein Land nicht funktionieren kann. Um diese Investments für aktive Investoren schmackhaft zu machen, unterstützt der Staat Unternehmungen in diesen Bereichen mit gewissen Steuerbonbons. Um diese Steuerbonbons jedoch nutzen zu können, muss man sich selbst zunächst in die richtige Lage bringen und zum anderen braucht man sachkundige Berater, allen voran einen guten Steuerberater, die sich mit den Möglichkeiten und der Gesetzeslage auskennen. Gute Berater lassen sich am einfachsten finden, indem man die Menschen befragt, die bereits das tun, was man selbst tun will. Das ist also das geringste Problem. Viel wichtiger ist es jedoch, dass man selbst zu einem aktiven Investor wird, was eine gänzlich andere Ausbildung  und Bereitschaft benötigt, als z.B. die langfristige Investition in einen ETF-Sparplan.

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