Reich durch Inflation

Wenn in der heutigen Niedrigzinszeit in den Medien von der Inflation berichtet wird, dann wird diese in der Regel als Feind aller Sparer dargestellt. Und es stimmt. Die Inflation ist der Feind des Sparers, wenn dieser nichts an seinem Verhalten - Geld auf dem Sparbuch und Tagesgeldkonto zu parken - ändert. Denn die Preissteigerung von Produkten und Dienstleistungen sorgt dafür, dass das Geld von Jahr zu Jahr immer weiter an Wert (Kaufkraft) verliert und man sich für einen festen Betrag von z.B. 100 Euro immer weniger leisten kann. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht diesen Effekt bezogen auf 100 Euro Startkapital.

Inflation

2%

3%

4%

5%

6%

7%

8%

Jahre

 

 

 

 

 

 

 

10

82,03 €

74,41 €

67,56 €

61,39 €

55,84 €

50,83 €

46,32 €

20

67,30 €

55,37 €

45,64 €

37,69 €

31,18 €

25,84 €

21,45 €

30

55,21 €

41,20 €

30,83 €

23,14 €

17,41 €

13,14 €

9,94 €

40

45,29 €

30,66 €

20,83 €

14,20 €

9,72 €

6,68 €

4,60 €

Selbst bei einer moderaten Inflation von zwei Prozent pro Jahr beträgt der Wert von 100 Euro zum Ende eines Arbeitslebens (40 Jahre) nur noch 45,29 Euro. Um diesen Kaufkraftverlust auszugleichen, müsste der Betrag von 100 Euro bei einer Inflation von durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr in 40 Jahren auf 220,80 Euro steigen. Dadurch wäre ein Kaufkrafterhalt der 100 Euro aus der Gegenwart in der Zukunft gewährleistet. Mit anderen Worten: die Inflation setzt jedem zu, der sein Geld nicht für sich arbeiten lässt. Stattdessen müssen diese Menschen oftmals selbst immer härter für das Geld arbeiten, damit sie den Kaufkraftverlust über die Jahre mit ihren Ersparnissen ausgleichen können.

 

Doch was des einen Leid ist, ist des anderen Freude. Um von dieser Freude profitieren zu können, muss man sich jedoch in die richtige Position bringen. Anstatt das Geld nur zur Bank zu bringen, könnte man es z.B. auch in eine Immobilie investieren. Nehmen wir an, dass die Immobilie 100.000 Euro kostet und wir 20.000 Euro als Eigenkapital einbringen. Die restlichen 80.000 Euro finanzieren wir über ein Darlehn zu 4,5 Prozent (Zinsen und Tilgung) pro Jahr. Hieraus resultiert eine jährliche Belastung von 3.600 Euro bzw. 300 Euro im Monat. Gehen wir weiter davon aus, dass dieser Zinssatz auf 20 Jahre festgeschrieben wird. Weiterhin gehen wir von einem Nettojahreseinkommen von 35.000 Euro bzw. 2.916,67 Euro im Monat aus. Darüber hinaus gehen wir von einer Gehaltssteigerung von drei Prozent pro Jahr aus, was allein schon aufgrund der Inflation notwendig ist und fast automatisch von statten geht, insbesondere bei Beschäftigten mit Tarifverträgen.

 

Das ist unsere Ausgangssituation und jetzt wird es erst richtig interessant, denn jetzt setzen wir die fixe, monatliche Belastung des Darlehns ins Verhältnis zum dynamischen Einkommen, wodurch wir die Inflation zu unserem Freund und Unterstützer machen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, was ich meine. Während die Belastung (Darlehn/Einkommen) im ersten Jahr noch bei 10,29 Prozent des Einkommens liegt, beträgt sie 20 Jahre später nur noch gerade einmal 5,69 Prozent des Einkommens. Damit hat sich die Belastung innerhalb von 20 Jahren fast halbiert. Mit anderen Worten: von der Inflation profitiert jeder Immobilienbesitzer, selbst wenn es nur ein Eigenheim ist.

Jahre

Darlehn

Einkommen

Belastung

1

300,00 €

2.916,67 €

10,29 %

5

300,00 €

3.381,22 €

8,87 %

10

300,00 €

3.919,76 €

7,65 %

15

300,00 €

4.544,08 €

6,60 %

20

300,00 €

5.267,83 €

5,69 %

Geht man jedoch noch einen Schritt weiter und kauft Immobilien als Renditeobjekte, um diese zu vermieten, dann profitiert man von der Inflation nicht nur beim Einkommen, weil man im Laufe der Jahre immer wieder mal die Miete anhebt, sondern auch von der Wertentwicklung der Immobilie selbst. Diese Entwicklung ließ sich z.B. in den letzten zehn Jahren auf dem deutschen Immobilienmarkt wunderbar beobachten und man wird sie auch zukünftig beobachten können, und zwar immer dann, wenn die Menschen keine Alternativen mehr zum Sparbuch und Tagesgeldkonto haben. Was mit unter in den kommenden Jahren nach wie vor der Fall sein sollte. Da es praktisch keinen Zins mehr gibt, werden immer mehr Investoren in Sachwerte wie Immobilien und Aktien flüchten, was die Preise bzw. Kurse immer weiter treiben sollte. Sicherlich wird es immer wieder auch Rücksetzer geben, doch der Trend sollte bestehen bleiben, zumindest solange, solange es keine nennenswerten Zinsen gibt. Der Investor profitiert also doppelt von der Inflation. Während das Darlehn fix ist, steigen im Laufe der Jahre die Mieteinnahmen und auch der Marktwert der Immobilie.

 

Was für Immobilien gilt, das gilt natürlich auch für Aktien. Der entscheidende Faktor für steigende Aktienkurse sind die Gewinne der Unternehmen. Wenn die Gewinne der Unternehmen steigen, dann steigen auch die Aktienkurse. Und das tun sie fast auf magische Art und Weise, selbst wenn wir steigende Produktivität und Effizienz sowie die Entwicklung von Innovationen außen vor lassen. Die Magie hinter den steigenden Gewinnen hat ihren Ursprung in der Inflation. Mit einer anziehenden Inflation steigen die Preise für Produkte und Dienstleistungen, was wiederum in höheren Gewinnen resultiert. Zeitversetzt beginnen die Gewerkschaften ihre Lohnforderungen zu platzieren, mit der Begründung, dass die Preise für Produkte und Dienstleistungen gestiegen sind. Nach einem mehr oder weniger langen Verhandlungskampf kommen die Gewerkschaften mit ihren Lohnforderungen durch, was dazu führt, dass die Unternehmen sich mit höheren Lohnkosten konfrontiert sehen. Also erhöhen sie wieder die Preise auf ihre Produkte und Dienstleistungen, wodurch erneut die Gewinne und damit auch die Aktienkurse steigen.

 

Mit der Inflation ist es also wie mit den zwei Seiten einer Münze. Die Klugen, die von der Inflation profitieren, stehen auf dem Rand der Münze, wodurch sie beide Seiten sehen und sich so optimal positionieren können, um von der Inflation zu profitieren.

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