Reiche sparen nicht

Reiche Menschen sparen nicht. Überrascht dich diese Aussage? Wenn ja, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass du das finanzielle Geheimnis reicher bzw. wohlhabender Menschen nicht ganz durchdrungen hast. Die gute Nachricht ist, dass das kein Problem ist. Denn in diesem Beitrag werde ich dir verraten, wie reiche Menschen ihr Vermögen tatsächlich aufbauen. Und die noch bessere Nachricht ist, dass das auch für dich möglich ist.

 

Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht, was die Mittelschicht macht, wenn sie Vermögen aufbauen möchte. Die Mittelschicht schließt einen Sparplan ab, wenn sie klug vorgeht, dann einen Aktien basierten ETF-Sparplan, und bespart den Sparplan dann mit eigenem Geld, z.B. mit 100 Euro pro Monat. Das Gute an einem Aktien basierten ETF-Sparplan ist, dass man durchaus seine 8-10 Prozent Rendite pro Jahr erzielen kann, was deutlich mehr ist, als die Zinsen, die man aktuell bei reinen Geldprodukten (Tagesgeld, Lebensversicherung, Bausparvertrag etc.) bekommt. Jedoch hat dieses Vorgehen einige Nachteile. Zum einen muss man einen Sparplan mit seinem eigenen Geld besparen. Dann fängt man bei Null an und muss sich das Vermögen im Laufe der Jahre aufbauen, was mit unter sehr lange dauern kann. Und der dritte Nachteil ist, dass man während der Anspardauer, und auch noch danach, ständig gegen die Inflation ankämpfen muss.

Die Inflation ist etwas, was die meisten Leute gar nicht wahrnehmen. Jedenfalls solange nicht, solange die Löhne und Gehälter schneller steigen als die Inflation. Tatsächlich nagt die Inflation jedoch Jahr für Jahr immer etwas mehr von den Guthaben der Sparer ab. Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht den Einfluss der Inflation.

Inflation 2% 3% 4% 5% 6% 7% 8%
Jahre              
10 82,03€ 74,41€ 67,56€ 61,39€ 55,84€ 50,83€ 46,32€
20 67,30€ 55,37€ 45,64€ 37,69€ 31,18€ 25,84€ 21,45€
30 55,21€ 41,20€ 30,83€ 23,14€ 17,41€ 13,14€ 9,94€
40 45,29€ 30,66€ 20,83€ 14,20€ 9,72€ 6,68€ 4,60€

Selbst bei einer moderaten Inflation von zwei Prozent pro Jahr beträgt der Wert von 100 Euro zum Ende eines Arbeitslebens (40 Jahre) nur noch 45,29 Euro. Um diesen Kaufkraftverlust auszugleichen, müsste der Betrag von 100 Euro bei einer Inflation von durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr in 40 Jahren auf 220,80 Euro ansteigen. Dadurch wäre ein Kaufkrafterhalt der 100 Euro aus der Gegenwart in der Zukunft gewährleistet. Mit anderen Worten: die Inflation setzt jedem zu, der sein Geld nicht für sich arbeiten lässt.

 

Aber selbst wenn man sein Geld am Aktienmarkt für sich arbeiten lässt, muss man trotzdem gegen die Inflation arbeiten. Das ist so, als würde man ständig gegen die Strömung eines Flusses ankämpfen müssen. Aus diesem Grund gehen die Reichen anders vor. Anstatt gegen die Inflation zu kämpfen, nutzen sie die Inflation, um ihr Vermögen immer weiter zu mehren. Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht das Vorgehen der Reichen. Anstatt bei Null zu starten, starten die Reichen bei z.B. 100.000 Euro, um genauer zu sein bei 100.000 Euro Schulden. Sie leihen sich Geld, das nicht ihnen gehört, um damit ihr Vermögen zu mehren.

Das genaue Vorgehen sieht so aus: die Reichen leihen sich die 100.000 Euro von der Bank und kaufen dafür z.B. eine Immobilie im Wert von 100.000 Euro. Sie hinterlegen die 100.000 Euro also mit einem Sachwert. Anschließend holen sie sich einen Mieter in die Immobilie, der die Immobilie für sie abspart. In beiden Fällen (Kauf Immobilie und Tilgung des Darlehns) nutzen die Reichen das Geld anderer Leute, was beim Ansparen nicht möglich ist.

 

Doch dann passiert noch etwas anderes. Denn durch das gerade beschriebene Vorgehen haben sich die Reichen so positionieren, dass die Inflation plötzlich nicht mehr ihr Gegenspieler, sondern ihr Teamkamerad ist. Um das zu verstehen muss man wissen, dass die Kreditraten (Zinsen und Tilgung) festgeschrieben sind, z.B. auf 15 Jahre. Wohingegen die Miete sich an der Inflation orientiert. Während die Kreditraten also gleich bleiben, steigt die Miete im Laufe der Jahre immer weiter an, sodass der Immobilien-Investor immer schneller absparen kann. Oder anders ausgedrückt: die Miete schützt den Immobilien-Investor vor der Inflation, wohingegen die  zukünftigen Kreditraten an die Bank durch die Inflation immer mehr an Kaufkraft verlieren.

 

Doch es passiert noch etwas anderes, was in der nachfolgenden Abbildung dargestellt ist. Die Inflation sorgt nämlich dafür, dass die Immobilie immer mehr an Wert gewinnt. Dies ist insbesondere immer dann der Fall, wenn immer mehr Menschen das Vertrauen in die Währung bzw. das Geld verlieren und aus Angst beginnen Sachwerte, wie z.B. Aktien und Immobilien zu kaufen. Dies konnte man z.B. sehr schön in den letzten zehn Jahren in Deutschland beobachten. Da es praktisch keine Zinsen mehr auf Sparguthaben gibt und man nicht wie früher mit Hilfe eines Sparbuchs fürs Alter vorsorgen kann, kaufen immer mehr Menschen Sachwerte.

 

Ein weiterer Vorteil bei Immobilien-Investments ist, dass man nicht bei Null anfängt, sondern sofort mit einem Vermögen von z.B. 100.000 Euro (Wert der Immobilie) startet. Bei einer durchschnittlichen Wertsteigerung von drei Prozent pro Jahr bedeutet das, dass man bereits im ersten Jahr um 3.000 Euro vermögender ist. Wohingegen ein Sparer, der z.B. 100 Euro im Monat zurücklegt, bei der gleichen Rendite im ersten Jahr einen Wertzuwachs von gerade einmal 36 Euro hat.

Jetzt fragst du dich vielleicht warum die Banken solch einen schlechten Deal für sich eingehen. Dazu muss man wissen, dass die Banken nicht ihr eigenes Geld an die Immobilien-Investoren verleihen, sondern das Geld der Sparer. Am Ende der üblichen Kreditlaufzeit (30 Jahre) bekommt der Sparer also seine 100.000 Euro wieder, bloß kann er sich von diesen 100.000 Euro weniger kaufen, als noch vor 30 Jahren, weil in der Zwischenzeit die Preise durch die Inflation angestiegen sind. Bei einer Inflation von zwei Prozent pro Jahr haben die 100.000 Euro nach 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft von 55.207 Euro. Die Zeche bezahlt also der Sparer und aus diesem Grund sparen die Reichen nicht. Natürlich haben sie Rücklagen, jedoch handelt es sich dabei nur um einen Bruchteil ihres Vermögens. Anstatt selbst zu sparen, lassen wohlhabende Menschen für sich sparen. Wie gesagt, die gute Nachricht ist, dass dieses Vorgehen jedem von uns zugänglich ist. Die Frage ist, was jeder einzelne aus dieser Information macht. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: 1) man kann es verurteilen oder 2) man nutzt das System für den persönlichen Wohlstand.

Der VERMÖGENS-Newsletter

 

Wenn du noch nicht Teil meines Vermögens-Netzwerks für Deinen persönlichen und finanziellen Erfolg bist, dann abonniere jetzt meinen Newsletter. Als Willkommensgeschenk möchte ich dir mein Buch "Finanzielle Freiheit" im Wert von 9,97 Euro schenken. Abonniere jetzt meinen Newsletter und lass dir keine Vermögens-Mail mehr entgehen!

Buch-Tipp: Der Vermögens-Autopilot

 

Wenn du wissen willst, wie du deinen persönlichen Vermögens-Autopiloten installieren kannst, dann kann ich dir die Lektüre meines Buches "Der Vermögens-Autopilot" wärmstens empfehlen.

Was dieses Buch für Dich bereithält:

 

Du erfährst, wie Du im 21. Jahrhundert Dein Geld Tag und Nacht vollautomatisiert vermehren kannst.

 

Du erfährst, wie Du Dich selten und wertvoll für andere machen und dadurch Dein Einkommen verdoppeln kannst.

 

Du erfährst, wie Du mit zunächst wenig Startkapital Dein Vermögen im Laufe der Zeit regelrecht explodieren (hier: stark anwachsen) lassen kannst.

Du lernst eine einfache und gleichzeitig sehr effektive Investment-Strategie für Deinen Vermögensaufbau kennen.

Du lernst mit der Angst vor der Armut erfolgreich umzugehen.

Du erfährst, wie Du Deine Finanzen unter Kontrolle bringen kannst.

Du erfährst, wie Du Dein passives Einkommen maximieren kannst.
 

Und vieles mehr ...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0