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Loser haben Ziele!

Der Erfolgsgedanke der Woche:

 

"Verlierer haben Ziele. Gewinner haben Systeme."

 

- Scott Adams, Erfinder der Dilbert-Comics

 

 

Gestern hatten meine Frau und ich ein intensives Gespräch bezüglich unserer gemeinsamen und individuellen Ziele. Unteranderem sprachen wir auch über meine Autorentätigkeit. In diesem Zusammenhang fragte mich meine Frau, was ich denn mit den ganzen Büchern bezwecke. Mit anderen Worten, was ist mein Ziel mit den Büchern und wann will ich es erreichen? Denn immerhin bin ich gerade dabei mein fünftes Buch fertigzustellen und das obwohl die Einnahmen aus den Buchverkäufen aktuell nicht in der Lage sind unseren kompletten Lebensunterhalt zu tragen. Warum setze ich mich also jeden Tag hin und schreibe eine neue Seite? Ich antwortete ihr, dass ich mit den Büchern gar kein konkretes Ziel verfolge. Denn für mich geht es vielmehr um ein System und weniger um das Ziel. Denn ich bin davon überzeugt, dass mir das System vieles ermöglichen wird, was ich jetzt gar nicht auf dem Schirm habe. Dabei musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist jemanden zu erklären, warum ein System-Ansatz langfristig unweigerlich zum Erfolg führt, wohingegen ein Ziel-Ansatz immer ein binäres Bestanden/Durchgefallen-Problem im Ergebnis darstellt. Während das erste im Laufe der Zeit regelrecht exponentiell explodiert. Sorgt das andere für Stress. Hierzu zwei Beispiele, um den Unterschied zwischen diesen beiden Ansätzen zu verdeutlichen:

 

 

System-Ansatz

 

Angenommen, Du möchtest Dir einen Sixpack antrainieren. Hierfür musst Du gar nicht viel tun. Zunächst einmal stellst Du Deine Ernährung auf eine Slow- bzw. Low-Card-Diät um und zusätzlich treibst Du an zwei bis drei Tagen in der Woche Sport. Schon ist das System installiert. Denn das System aus der Diät und den Trainingseinheiten wird Dich unweigerlich ans Ziel führen. Dann kann es Dir doch egal sein, ob Du in drei Monaten oder erst in sechs Monaten Deinen Sixpack hast. Du wirst in bekommen, wenn Du Dich an das System hältst. Wohingegen ein Ziel-Ansatz Dich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit stressen würde. Angenommen, Du hast starkes Übergewicht und setzt Dir das Ziel innerhalb der nächsten drei Monate einen Sixpack zu haben. Wie wahrscheinlich ist das? Anders sieht es aus, wenn Du mit einem Normalgewicht startest. Dann ist es viel wahrscheinlicher. Doch auch hier: wie setzt Du das Ziel richtig? Was ist ein realistischer Zeitraum?

 

 

Ziel-Ansatz

 

Angenommen, Du möchtest in den kommenden drei Jahren Dein Nettojahreseinkommen von 30.000 Euro auf 100.000 Euro steigern. Im Laufe der drei Jahre hast Du wirklich alles gegeben. Du hast Dich so richtig reingekniet. Doch leider stellst Du am Ende des dritten Jahres fest, dass Du Dein Einkommen nur auf 80.000 Euro steigern konntest. Nach dem Ziel-Ansatz hast Du Dein Ziel nicht erreicht. Du bist durchgefallen, was schlecht ist. Doch ist es das wirklich? Ich meine, Du konntest Dein Einkommen von 30.000 Euro auf 80.000 Euro steigern. Ist das nix? Nein, das ist sogar sehr viel, denn Du verdienst jetzt 2,67 Mal soviel wie noch vor drei Jahren. Obwohl Du Dein ursprüngliches Ziel nicht erreicht hast.

 

 

Der eigentliche Zweck von Zielen

 

Ich weiß, dass der Ziel-Ansatz in unserer Gesellschaft stark verbreitet ist. Doch meiner Meinung nach wird dieser Ansatz falsch verstanden bzw. genutzt. Verstehe mich bitte richtig. Ich habe nichts gegen Ziele. Ziele sind sogar sehr wichtig, doch nur, wenn man sie richtig nutzt. Ziele erfüllen einen wichtigen Zweck: sie lassen uns über uns hinauswachsen, was sehr wichtig ist. Sie lassen uns aktiv werden. Aber das ist es auch schon. Denn Ziele werden nicht durch die Zielsetzung erreicht, sondern durch das dahinter liegende System. Es ist das System, das uns langfristig erfolgreich macht.

 

Zurück zu meiner Autorentätigkeit. Natürlich habe ich das Ziel, dass meine Bücher den Lebensunterhalt meiner Familie erwirtschaften und sogar noch viel mehr. Doch ob das jetzt morgen oder übermorgen der Fall ist, ist im Grunde gar nicht so entscheidend. Entscheidend ist, dass ich über ein System verfüge, das mich unweigerlich an Ziel führt. Und was hat es mir dieses System bis jetzt gebracht? Nun, vor vier Jahren war ich noch arbeitslos und damals dachte nicht ein einziger Herausgeber daran etwas von mir zu veröffentlichen. Heute bin ich als Fachautor für die Finanz- und Wirtschaftsmagazine "Börse Online", "€uro am Sonntag" und das "Diplomatische Magazin" tätig. Jeden Monat kommt ein neuer Fachartikel von mir heraus. Dies konnte jedoch nur Wirklichkeit werden, weil ich in den letzten vier Jahren tagtäglich an meiner Fähigkeit zu "Texten" gefeilt habe. Darüber hinaus sind meine heutigen Texte deutlich anspruchsvoller, klarer, strukturierter und deutlich stärker auf den Punkt gebracht, als noch vor vier Jahren. Und ganz nebenbei konnte ich mein Jahresnettoeinkommen in diesem Zeitraum um das 6,59fache steigern. All das hatte ich vor vier Jahren jedoch nicht als Ziele formuliert, als ich mein erstes Buch verfasste. Stattdessen hat es sich vielmehr aus dem System, aus der wiederkehrenden Handlung (Texten), heraus ergeben.

 

 

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

  1. Natürlich haben auch die Gewinner Ziele

  2. Ziele lassen uns ins Handeln kommen, wodurch wir über uns hinauswachsen

  3. Doch es sind die Systeme, die uns unweigerlich ans Ziel führen

 

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei all Deinen Vorhaben!

 

Dein Georg Redekop

Der Vermögens-Ingenieur

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