Wie reich oder arm bist du?

Passend zu meinem Beitrag von letzter Woche, bin ich in diese Woche auf eine Infografik des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW Köln) gestoßen. Die Forscher haben die Einkommenssituation von uns Deutschen untersucht und auf Basis der Forschungsergebnisse eine interaktive Infografik erstellt, die du weiter unten testen kannst.

 

Ich persönlich finde die Infografik ziemlich cool, da man seine persönliche Einkommenssituation mit der Einkommenssituation der anderen vergleichen kann. Natürlich alles anonymisiert und auf statistische Aussagen begrenzt. Für den Vergleich stehen dir unterschiedliche Parameter zur Verfügung, die du nach Belieben miteinander kombinieren kannst. So kannst du z.B. nicht nur dein Nettomonatseinkommen angeben, sondern auch deine aktuelle Familiensituation (Alleinlebend, Paar ohne Kinder, Paar mit Kindern etc.) oder ob du ein Mann oder eine Frau bist. Darüber hinaus kannst du auch angeben welchen Ausbildungsgrad du besitzt oder in welchem Teil Deutschlands du lebst, ob du Mieter oder Eigentümer bist und in welcher Altersgruppe du dich befindest. Oder ob du einen Migrationshintergrund hast oder nicht.

 

Basierend auf deinen Angaben spuckt dir die Infografik dann einen Lebensstandard aus und du siehst, wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der reicher bzw. ärmer ist als du. Ein Beispiel: Wenn das monatliche Haushaltsnettoeinkommen bei 2.800 Euro liegt und du mit einem Partner / einer Partnerin in einem Haushalt ohne Kinder lebst, dann besitzt rein statistisch gesehen jeder von euch den Lebensstandard eines Singles mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.867 Euro. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung bedeutet das, dass ihr damit so ziemlich in der Mitte liegt, d.h., dass 50 Prozent reicher und 50 Prozent ärmer sind als ihr. Zieht ihr hingegen den Vergleich zu anderen Paaren, die einen gemeinsamen Haushalt ohne Kinder haben, dann sind 64 Prozent von denen reicher und 36 Prozent sind ärmer als ihr. Hier sieht der Vergleich also schon nicht mehr so vorteilhaft für euch aus.

 

 

Wie gesagt, ein ziemlich cooles Tool. Obgleich ich sagen muss, dass der Titel der Infografik „Wie wohlhabend bin ich im Vergleich?“ etwas hinkt. Denn nur weil man weniger Geld verdient als jemand anderer, heißt das nicht, dass man automatisch ärmer ist. Versteh mich bitte richtig. Natürlich ist es theoretisch einfacher mehr Geld zu sparen, wenn man auch mehr Geld verdient. Doch oftmals sieht die Realität ganz anders aus. Oftmals ist es keine Frage des „Mehr“-Verdienens, sondern eine Frage der Gewohnheiten, die man sich im Laufe seines Lebens zu Eigen gemacht hat. Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne von sogenannten Reichtums- und Armuts-Gewohnheiten. Und oftmals besitzen die Menschen weitaus mehr Armuts-Gewohnheiten, die dafür sorgen, dass die Ausgaben genauso schnell steigen wie die Einnahmen. Das kann dann dazu führen, dass jemand Millionen verdient und Millionen wieder ausgibt.

 

Schwer zu glauben, oder? Insbesondere da uns die Medien seit unserer Kindheit ein völlig verzerrtes Bild von wohlhabenden Menschen vermitteln. Bling Bling hier. Schnelle Autos und große Häuser da. Deshalb solltest du dich nicht zu einer Fehlinterpretation der Infografik verleiten lassen, so wie es Dr. Thomas J. Stanley am Anfang seiner Forschung erging.

 

Stanley widmete große Teile seines Lebens der Reichtumsforschung in den USA. In den Anfängen seiner Forschungsarbeit führte er Interviews mit unterschiedlichen Millionären, wobei er davon ausging, dass er auf dekadente Menschen mit einem teuren Kleidungsstil und einer Vorliebe für massiven Goldschmuck treffen würde. Doch er sollte eines Besseren belehrt werden. Die Menschen, die dann tatsächlich vor ihm saßen, waren in der Regel alles andere als dekadent. Um ehrlich zu sein, sahen sie aus wie ganz normale Menschen. Sie waren ganz gewöhnlich gekleidet. Fuhren ganz normale Autos und verbrachten am liebsten ihre Freizeit mit ihrer Familie.

 

Darüber hinaus war er erstaunt zu sehen, dass ein Großteil der Einkommensmillionäre tatsächlich Vermögenswerte in Höhe von nur wenigen 100.000 USD besaßen. Wohingegen die Vermögensmillionäre (oftmals Multimillionäre) in der Regel nur wenige 100.000 USD als Einkommen bezogen und stattdessen Vermögenswerte in Höhe von mehreren Millionen USD besaßen. Die erstaunlichen Ergebnisse seiner Forschungsarbeit beschreibt Stanley in seinem New York Times Bestseller „The Millionaire Next Door“. 

 

Nach der Lektüre dieses Buches erfuhr ich, dass es weit mehr als nur ein hohes Einkommen bedarf, um tatsächlich wohlhabend zu werden, es zu sein und zu bleiben.

 

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