Der Schmetterlingseffekt

Kleinste Veränderungen können zu ungeahnt großen und unerwarteten Ergebnissen führen. Dies musste auch Edward Lorenz bei einer Berechnung feststellen, die er eigentlich so nicht machen wollte. Kurz zum Hintergrund, für den Fall, dass du Edward Lorenz nicht kennst. Lorenz ist der Wegbereiter für die weltbekannte Chaostheorie, die unteranderem z.B. besagt, dass wenn ein Schmetterling in Brasilien flattert, es dadurch zu einem Wirbelsturm in Texas kommen kann. Dieses Phänomen ist als Schmetterlingseffekt bekannt geworden.

 

Edward Lorenz führte seine Aussagen auf die ebenfalls von ihm entdeckte Zahl 0,56127 zurück. Diese Zahl nutzte er 1961 dafür, um mit Hilfe eines aus heutiger Sicht primitiven Computers Wettervorhersagen zu treffen - mit Erfolg. Eines Tages unterlief ihm jedoch ein Fehler. Anstatt der Zahl 0,56127 zu benutzen, ließ er den Computer die Berechnungen mit der Zahl 0,56 durchführen. Worauf der Computer völlig andere Ergebnisse ausspuckte. Lorenz untersuchte die neuen Ergebnisse und kam zu dem Schluss, dass geringste Veränderungen, in diesem Fall 0,00127, in einem dynamischen deterministischen System im Laufe des Prozesses zu großen Unterschieden führen. Lorenz war bis 1987 als Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig und wurde für seine Arbeit unteranderem mit dem Crafoord-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaft und dem Kyoto-Preis ausgezeichnet.

 

Jetzt fragst du dich vielleicht was das mit dem Thema „Vermögensaufbau“ zu tun hat. Nun, was für die Wettervorhersage von Lorenz gilt, das gilt auch für den Vermögensaufbau. Kleinste Veränderungen führen mit der Zeit zu komplett neuen Ergebnissen. So beschreibe ich in meinem Blogbeitrag „Der Denkfehler der Armen“ die sogenannte Quarkdifferenz und wie kleinste Veränderungen von Konsum- und Investmentgewohnheiten zu einem unerwartet hohen Vermögen führen können.

 

An dieser Stelle möchte ich die Quarkdifferenz erneut aufgreifen, sie mit dem Schmetterlingseffekt von Edward Lorenz kombinieren und sie so aus einer anderen Perspektive beleuchten, um dir neue Erkenntnisse zu vermitteln. Die Quarkdifferenz basiert auf meiner Gewohnheit während der Arbeitswoche einen Quark mit etwas Obst und Haferflocken zu Mittag zu essen, während die meisten meiner Kollegen sich ihr Essen aus einem der Restaurants in der Stadt besorgen. Mein Mittagessen kostet ca. 1 Euro, während meine Kollegen ca. 7 Euro hinlegen müssen. Damit beträgt die Quarkdifferenz ca. 6 Euro.

 

6 Euro x 5 Tage x 4 Wochen sind 120 Euro/Monat bzw. 1.440 Euro/Jahr. Wenn man diese 1.440 Euro/Jahr zu 7 Prozent p.a. 40 Jahre lang investieren würde, dann könnte man am Ende der 40 Jahre auf ein Vermögen von 298.261 Euro zurückgreifen. Wenn man 10 Prozent p.a. erzielen würde, dann könnte man sogar auf 671.352 Euro zurückgreifen. Und bei 12 Prozent p.a. hätte man am Ende sogar 1.175.167 Euro. Das ist eine Möglichkeit, wie sich der Schmetterlingseffekt mit Hilfe von 2-3 Prozentpunkten beim Vermögensaufbau bemerkbar machen kann.

 

Eine andere Möglichkeit gibt die Antwort auf die folgende Frage: Wann sollte ich am besten Investieren? Meine Antwort: Jetzt sofort. Denn wenn man systematisch investiert, dann kann man einfach nicht früh genug damit anfangen, selbst wenn die Aktienmärkte am Höchstpunkt notieren. Im Durchschnitt erzielen die Märkte eine Rendite um die 7 Prozent pro Jahr. Manchmal etwas mehr und manchmal etwas weniger. Doch im Durchschnitt sind es um die 7 Prozent, sodass man nach 40 Jahren auf die besagten 298.261 Euro kommt. Was passiert nun jedoch, wenn man sich entschließt ein Jahr zu warten und erst anschließend mit dem Investieren beginnt? Nun, dann hat man noch 39 Jahre für den Vermögensaufbau zur Verfügung. 39 Jahre sind 97,5 Prozent der ursprünglichen 40 Jahre, also noch eine Menge Zeit, der Vermögensunterschied wird schon nicht so hoch ausfallen - könnte man meinen. Die Wahrheit: dieses eine Jahr kostet den Investor 20.908 Euro, die ihm allein nur durch den Zinseszinseffekt durch die Lappen gehen.

 

120 Euro/Monat, 7 Prozent p.a., 39 Jahre = 277.353 Euro

 

298.261 Euro - 277.353 Euro = 20.908 Euro

 

Mit anderen Worten: je länger du wartest, desto mehr geht dir durch die Lappen. Das ist die kombinierte Macht des Zinseszinseffekts und des Schmetterlingseffekts. Mach was draus.

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